Jahresdienstbesperchung 2022

Bereits am vergangenen Dienstag führte der Fernmeldedienst seine Jahresdienstbesprechung für das Jahr 2022 durch. Nachdem diese Veranstaltung bereits im vergangenen Jahr online durchgeführt werden musste, hatten die Kameraden bis vor wenigen Tagen gehofft, sie diesmal wieder in gewohnter Präsenzform am Feuerwehr-Service-Zentrum in Unna veranstalten zu können. Leider ließ die aktuelle Pandemielage auch diesmal keine Ausnahmen zu und so wichen die Einsatzkräfte erneut auf die Online-Variante aus. Nach der Begrüßung durch die Zugführung und den stellvertretenden Kreisbrandmeister Holger Herlinghaus, bekamen die Kameradinnen und Kameraden einen umfangreichen Rückblick auf die in 2021 geleistete Arbeit. Das Jahr 2021 war für den Fernmeldedienst Kreis Unna ein besonders forderndes. Die Unwetter in der Jahresmitte hielten zahlreiche Einsatzstunden für die Einheit bereit und auch der aufwändige und umfangreiche Funklehrgang im Juni verschaffte den Fernmeldern einiges an Arbeit. Für das gerade begonnene Jahr erhielten die Mitglieder einen Ausblick auf bevorstehende Termine und Veranstaltungen. An dieser Stelle möchten wir es nicht versäumen, noch einmal allen Mitgliedern für ihre geleistete Arbeit zu danken und wünschen allen Freunden, Followern und Bürgern im Kreis Unna ein gutes neues Jahr. Bleibt gesund! (CL)

Schnell angebunden – Neue Technik für den ELW2

Bei einem Großeinsatz der Feuerwehren rückt oft auch der Einsatzleitwagen des Kreises Unna aus. Im Leitwagen befindet sich eine kleine, mobile Leitstelle. Daten und Informationen können so direkt vor Ort erfasst und mit der Leitstelle an der Florianstraße ausgetauscht werden. Neu ist jetzt ein System, das den Datenaustausch verbessert und schnelleres Arbeiten vor Ort zulässt.

„Der Wagen ist seit 15 Jahren bei uns im Einsatz und wurde stetig mit neuer Technik verbessert“, so Kreisbrandmeister Thomas Heckmann. „Eingebaut wurde jetzt ein SD-WAN-System, das die Datenübertragung in Echtzeit erlaubt.“ Denn bisher war es recht aufwendig, den Leitwagen an das System der Leitstelle anzubinden – je nach Standort musste zuerst die schnellste Internetverbindung gewählt werden. Das neue System wählt automatisch die stärkste Verbindung aus und baut eine sichere Verbindung auf.

Schnell und störungsfrei
Mit der neuen Technik der Firma T&A Systeme GmbH aus Hattingen ist der Einsatzleitwagen so an jeder Einsatzstelle immer bestmöglich angebunden – schnell und störungsfrei. Eine wichtige Verbesserung, wenn es darum geht, in brenzligen Situationen zügig zu handeln und Informationen mit der Zentrale an der Florianstraße auszutauschen. Gekostet hat die Hardware 8.200 Euro, Support und Wartung kosten monatlich rund 1.500 Euro.

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Text und Fotos: Max Rolke, Kreis Unna

Übungsdienst Kartenkunde & Satellitentechnik

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Der gestrige Übungsdienst wurde dazu genutzt das Thema Kartenkunde zu vertiefen und Einweisungen in die zur Verfügung stehende Satellitentechnik durchzuführen. Während die theoretische Ausbildung der Kartenkunde bereits zu Jahresbeginn in Form eines Online-Dienstes stattfand, wurden die Kameradinnen und Kameraden gestern noch einmal praktisch unterrichtet. Auch wenn das Thema zunächst veraltet klingen mag, es ist nicht nur Bestandteil des Rahmenlehrplans für die Sprechfunkausbildung, sondern auch im Einsatz wichtig um bei Ausfall moderner Navigationsmittel oder Abseits von befestigten Straßen und Wegen navigieren zu können. Der Fernmeldedienst verfügt über mehrere Möglichkeiten eine Verbindung via Satellitentechnik aufzubauen und diese zur Kommunikation zu nutzen. Eine fest auf dem ELW2 verbaute Satellitenanlage erlaubt es eine sichere Datenverbindung auch in schlecht mit LTE versorgten Gebieten zu nutzen. Darüber hinaus steht eine mobile Anlage zur Verfügung um auch außerhalb des ELW2 eine Daten- und Telefonverbindung bereit zu stellen. Beide Anlagen bedürfen einer regelmäßigen Schulung um die Geräte im Bedarfsfall funktional und sicher zu betreiben. (CL)

Größter Funklehrgang in der Geschichte des FMD

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Zwei Wochen ist es her – das Ende des größten Funklehrgangs in der Geschichte des Fernmeldedienstes. Durch die Corona-Pandemie waren im vergangenen Jahr zwei Lehrgänge ausgefallen und auch in diesem Jahr konnte die Durchführbarkeit von drei geplanten Lehrgängen nicht garantiert werden. Um dem damit entstandenen Bedarf an Lehrgangsplätzen entgegenzuwirken, begannen bereits zu Jahresbeginn erste Planungen zur Durchführung eines Lehrgangs in Hybrid-Form. Mitte März dann wurden diese konkretisiert und schriftlich fixiert. Damit waren die Zielvorgaben klar – 90 Kameraden sollten am Lehrgang teilnehmen können. Alle theoretischen Inhalte sollten online vermittelt, um anschließend in kleinen Lerngruppen in Präsenzform vertieft zu werden. Ein Mammutprojekt für Planer, Lehrgangsleitung und Ausbilder, denn oberstes Ziel war es, den Teilnehmern einen qualitativ hochwertigen Lehrgang bieten zu können. Am 30. Mai war es dann endlich so weit. 88 angehenden Sprechfunkern wurde in einem gemeinsamen Online-Meeting Themen wie Rechtliche Grundlagen, Grundlagen des Digitalfunks und Navigation/Kartenkunde nähergebracht. Über verschiedene Wege hatten die Teilnehmer die Möglichkeit mit der Lehrgangsleitung und den Ausbildern in Kontakt zu treten. Eine Übersicht über den eigens für den Online-Teil erbrachten Aufwand finden sich in unseren vorausgegangenen Posts. Die praktische Ausbildung erfolgte anschließend am Feuerwehr-Service-Zentrum in Unna. Um die Gefahr einer Ansteckung der Teilnehmer während des Praxisunterrichts zu verringern, wurden diese in je drei 10er-Gruppen pro Tag eingeteilt und in separaten Räumen unterrichtet. Dazu war es nötig, kurzfristig zwei Fahrzeughallen in Schulungsräume umzuwandeln. Neben der praktischen Sprechfunkverkehrsabwicklung, der Navigation mit Hilfe von Karten und Planzeigern, stand an diesem Tag auch die schriftliche Lernerfolgskontrolle auf dem Stundenplan. Tagesabschluss war für alle Kleingruppen eine Wanderung durch ein angrenzendes Wohngebiet mit Hilfe von Funk und Koordinaten. Am Ende des Lehrgangs konnten die Feuerwehren im Kreis Unna 82 neue Sprechfunker begrüßen. Diese verfügen nun über das benötigte Handwerkzeug, um am Sprechfunkverkehr der BOS teilnehmen zu können. Wir gratulieren noch einmal recht herzlich! Insgesamt sind für die Planung und Durchführung über 500 Personenstunden dokumentiert worden. Bedanken möchten wir uns bei der Unterstützungsabteilung der Feuerwehr Bergkamen Löschgruppe Rünthe, welche uns während der Praxistage hervorragend verpflegt hat. (CL)

Gut Wehr!

Funklehrgang

Seit 8Uhr heute Morgen läuft der erste Sprechfunklehrgang für den Kreis Unna in Hybrid-Form. Das bedeutet, den Teilnehmer*innen wird das theoretische Wissen innerhalb eines Tages online vermittelt. Nach der Begrüßung durch den stellv. Kreisbrandmeister Holger Herlinghaus, werden Rechts- und physikalischen Grundlagen, Eigenschaften des Digitalfunks und die korrekte Abwicklung von Funkgesprächen gelehrt. Umfangreiche Video- und Übertragungstechnik wurde in den vergangenen Tagen installiert, um einen reibungslosen und störungsfreien Ablauf zu gewährleisten. Über eine extra für den Lehrgang geschaltete Telefonnummer und E-Mail- Adresse können die Teilnehmer*innen jederzeit die Dozenten und die Regie im Falle von technischen oder organisatorischen Störungen erreichen.In den kommenden Wochen empfangen die Ausbilder die Teilnehmer*innen dann in Kleingruppen zur praktischen Ausbildung und Lernerfolgskontrolle. Wir wünschen allen weiterhin viel Spaß und freuen uns schon auf den Praxisteil. (CL)

+++ Dienstabend Digitalfunk +++

 

Der Digitalfunk ist der Funkstandard der Zukunft und so widmeten wir unseren Dienstabend, vom vergangenen Mittwoch, den Grundlagen dieses Systems.
Viele Kommunen des Kreises Unna setzen den Digitalfunk bereits seit einiger Zeit ein. Teilweise wurde der Analogfunk an Einsatzstellen sogar ganz abgelöst und so gewinnt dieses Thema auch für den Fernmeldedienst an Bedeutung.
Unter anderem wurden folgende Punkte behandelt:

 

– Welche Vor- und Nachteile bietet das System?

– Was kann der Digitalfunk leisten?

– Wie funktioniert der Digitalfunk und wo liegen die Unterschiede zum Analogfunk.

Dieser Dienst beschäftigte sich ausschließlich mit der Theorie. Ein Dienst zur praktischen Handhabung folgt.

+++ Dienstabend Lagedarstellung +++

Am vergangenen Mittwoch trafen sich die Kameraden zu ihrem 2-wöchentlichen Dienst.
„Lagekarte“ war das Thema und somit wurde das richtige Führen einer Lagekarte nach Vorgaben des IdF NRW(Institut der Feuerwehr NRW) geübt.
Angenommen wurde ein fiktiver Großbrand nach einer Explosion auf einem weitläufigen Firmengelände.
Neben der korrekten Darstellung der anrückenden Kräfte, galt es die Orte von verletzten und/oder vermissten Personen richtig zu kennzeichnen und eine Kräfteübersicht aufzustellen.
Eine, zu jedem Zeitpunkt, aktuelle Übersicht über die Einsatzlage, soll es dem Einsatzleiter, im Ernstfall, erleichtern die notwendigen Entscheidungen und Maßnahmen zu treffen, ohne selbst direkt am Einsatzort zu sein. (CL)

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