Verband 5 nach Eschweiler

die Feuerwehrbereitschaft 5 des Regierungsbezirkes Arnsberg, bestehend aus Kräften der Kreise Unna, Soest und der Stadt Hamm, am Freitag, 16. Juli gegen 21:20 Uhr zur überörtlichen Hilfeleistung nach Eschweiler alarmiert.

Nachdem sich über 48 Fahrzeuge aus den verschiedenen Feuerwehreinheiten mit über 180 Kräften am Sammelplatz am Feuerwehrservicezentrum in Unna eingefunden hatten, fuhr der Verband gegen 00:30 Uhr geschlossen in Richtung Eschweiler.

Um 03:45 Uhr traf die Bereitschaft in Eschweiler an der dortigen Feuer- und Rettungswache ein. Nach einer kurzen Pause und Lageeinweisung wurde der Verband in die Innenstadt von Eschweiler verlegt.

Der Fernmeldedienst Kreis Unna nahm seinen ELW 2 in Betrieb und richtete parallel dazu eine örtliche Einsatzleitung unter der Leitung des Verbandsführers Thomas Heckmann (Kreisbrandmeister Kreis Unna) innerhalb eines Zeltes auf dem Marktplatz ein.

Nach Einrichtung der Führungskomponente wurden die einzelnen Züge ab 06:00 Uhr in die Innenstadt abgerufen. Die Züge bekamen den Auftrag, die dortigen Wohn- und Geschäftsgebäude von Wasser zu befreien. Durch die vorhergegangene Unwetterlage und dem Übertreten des Flusses „Inde“ standen zahlreiche Keller und Gebäude noch unter Wasser. Die Infrastruktur war zeitweise durch kontaminiertes Trinkwasser und fehlendem Strom gefährdet. Vor Ort sicherte die Polizei Geschäfte vor Plünderungen.

Die Arbeiten vor Ort gestalteten sich zeitweise sehr schwierig, denn durch verschüttete Zugänge oder nicht anzutreffende Bewohner, konnten die Gebäude nicht immer zeitnah betreten und vom Wasser befreit werden. Es galt zunächst die Hindernisse zu beseitigen oder Häuser nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt und der Polizei zu öffnen.

Über die gesamte Einsatzzeit konnten die Züge des Verbandes bis 17:00 Uhr insgesamt 37 Einsatzstellen abarbeiten.

Im Einsatzverlauf ergaben sich folgende Einsatzschwerpunkte

:➡️ In einer Tiefgarage, die aufgrund der Überflutungen unter Wasser stand, konnte durch die Betreiberin ein Verbleib von Personen nicht ausgeschlossen werden. Nach Abpumpen der Wassermassen mit Hilfe des Technischen Hilfswerks, konnte die Tiefgarage begangen werden. Glücklicherweise wurden dort keine Personen aufgefunden.

Im örtlichen Krankenhaus, welches bereits evakuiert wurde, drohte ein Kesselhaus vollzulaufen. Auch hier konnte ein Löschzug des Verbandes zusammen mit dem Technischen Hilfswerk über Stunden die Wassermassen reduzieren.

➡️ Im Keller einer ehemaligen Apotheke kam es zu einer Reaktion von Chemikalien. Diese sorgten für eine Geruchsbelästigung und führten zu Atemwegsreizungen. Der vor Ort tätige Löschzug räumte unmittelbar die Gebäude und sperrte den Gefahrenbereich weiträumig ab. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die örtliche Feuerwehr übergeben.

Nach insgesamt 11 Stunden Einsatz im Innenstadtbereich von Eschweiler, stellte der Verband gegen 16 Uhr wieder seine Marschbereitschaft her und wurde an der örtlichen Feuer- und Rettungswache nach Aufnahme einer Stärkung um 17 Uhr aus dem Einsatz entlassen. Um 20:30 Uhr trafen die Einsatzkräfte erschöpft, aber gesund zurück in Unna ein.

Ein besonderer Dank gilt hier vor allem den Anwohnern und Bürgern, sowie den Einsatzkräften des Deutschen Roten Kreuzes für die vor Ort bereitgestellte Verpflegung.

Für ein beeindruckendes Bild sorgte ebenfalls die Hilfsbereitschaft der Bürger untereinander. Mit Muskelkraft und diversen Großgeräten, konnte der ganze Samstag erfolgreich dafür genutzt werden, die durch die Überschwemmung verursachten Schäden in der Stadt Eschweiler teilweise zu beseitigen. (MH)

Unterstützung der Feuerwehr Fröndenberg

Der Fernmeldedienst Kreis Unna wurde am Donnerstag, 08. Juli um 18.36 Uhr zu einer erneuten Unwetterlage alarmiert. Zunächst galt es die Rettungsleitstelle zu unterstützen. Im Verlauf bildete sich aber aufgrund der Regenfälle der vorangegangenen Tage eine erneute Flächenlage in der Stadt Fröndenberg. Der Fernmeldedienst wurde somit zur Führungsunterstützung mit seinen Fahrzeugen nach Fröndenberg entsandt. Im Unwetterverlauf sammelten sich ungefähr 25 Einsatzstellen in Fröndenberg an, die durch die örtliche Feuerwehr abgearbeitet werden mussten. Schwerpunkt lag hier erneut auf überflutete Straßen und Keller. Wir bildeten mit dem ELW 2 und der Leitung der Feuerwehr Fröndenberg die örtliche Einsatzleitung vor Ort und stellten die Kommunikation zwischen Leitstelle, Einsatzkräfte und Behörden sicher. Nach knapp 3 Stunden beruhigte sich die Lage wieder. Der Einsatz für den Fernmeldedienst konnte um 22 Uhr beendet werden. (MH)

Unwetterlage in Fröndenberg

Der Fernmeldedienst Kreis Unna befindet sich seit heute Vormittag 12:50 Uhr im Einsatz. Initial wurde durch die Leitstelle Unna Unterstützung bei der Bewältigung einer Unwetterlage angefordert. Im Verlauf der durchziehenden Unwetterfront wurde die Stadt Fröndenberg mit einer Starkregenfront von stellenweise 130 mm / Std. stark getroffen. Über mehrere hundert Einsätze werden derzeit zusammen mit überörtlichen Kräften und dem ELW 2 als Führungskomponente abgearbeitet. Parallel unterstützten wir mit Personal die Leitstelle bei der Abarbeitung der auflaufenden Unwettereinsätze.

Unwetter

Am späten Abend des gestrigen Dienstags, zog eine Unwetterfront mit Gewitter und starken Regenfälle über den Kreis Unna hinweg.
Besonders hart traf es dabei die Städte Unna, Holzwickede, Fröndenberg und Kamen.
Als Folge daraus ergab sich ein erhöhtes Notrufaufkommen.
Gegen 21:50Uhr alarmierte die Rettungsleitstelle in Unna den Fernmeldedienst um zusätzliche Notrufabfrageplätze zu besetzen.
Gegen 23:30Uhr entspannte sich die Lage, sodass der Einsatz der Fernmelder beendet werden konnte. (CL)

Brennt Maschine in Halle

Der Fernmeldedienst wurde in der Nacht zu einer Firma in Bönen alarmiert. Dort sollte eine Maschine in einer Halle brennen. Umgehend machte sich der Fernmeldedienst mit allen Fahrzeugen auf den Weg nach Bönen. Schon auf der Anfahrt teilte uns die Leitstelle mit, dass eine Absaugung brennen würde. Mit Absprache des Einsatzleiters aus Bönen bauten wir uns auf und stellten die Kommunikation zwischen Leitstelle und Einsatzstelle her. Gleichzeitig wurde der Stabsraum für mögliche Besprechungen in Betrieb genommen. Nach gut 1,5 Stunden war der Einsatz für uns beendet.

Brennt Zug mit Holz

Der Fernmeldedienst Kreis Unna wurde am Dienstag, 30. März 2021, um 20:34Uhr zur Unterstützung der Feuerwehr Unna alarmiert. Vor Ort sollte es zu einem größeren Brand gekommen sein. Nach erster Erkundung durch die Feuerwehr Unna konnte der Fernmeldedienst aus dem Einsatz entlassen werden. (CL)

Leckage an einem Tanklaster

Der Fernmeldedienst Kreis Unna wurde am Dienstag 16. Februar um 11:30 Uhr mit dem Alarmstichwort „TH_ABC_2“ zur Unterstützung der Feuerwehr nach Unna alarmiert.An einem Tanklaster kam es zu Undichtigkeiten. Infolgedessen kam es zum Austritt von Benzin. Die Feuerwehr dichtete die betroffenen Stellen ab und leitete entsprechende Maßnahmen ein.Der Fernmeldedienst übernahm vor Ort die Kommunikation zwischen Einsatzleitung und Leitstelle. Der Einsatz für den Fernmeldedienst konnte nach 1,5 Stunden beendet werden. (MH)

Pulverfund in Poststelle

Der Fernmeldedienst Kreis Unna wurde am Donnerstag, 14. Januar 2021, um 13:16Uhr zur Unterstützung der Feuerwehr Unna alarmiert.Vor Ort war es erneut zu einem Gefahrguteinsatz gekommen.Aufgrund der Rückmeldung von der Einsatzsatelle konnte der Fernmeldedienst die Einsatzfahrt abbrechen. (CL)

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